Freitag, 10. Februar 2017

Blogger Breakfast @ the Gallery Düsseldorf - 29.01.17

Der "Gallery" Sonntag ist bei mir für die Igedo reserviert. Denn wie in jeder Saison haben sich wieder viele Bloggerinnen und Blogger zum Frühstück im Hotel Innside getroffen. Das Dado Restaurant bot bereits zum zweiten Mal ihr Frühstück in drei Gängen mit Smoothie, Sushi und Lachstartar an. Dazu die große Auswahl am Buffet und jede Menge Kaffee, sodass alle gestärkt zum Tag auf der Gallery aufbrechen können.

Im Gegensatz zum Vorjahr musste der Blogger Walk, der meist an einen Klassenausflug mit fotografierwütigen Kindern erinnert, kurzfristig ausfallen. Statt dessen stellten uns Kohlhaas-Zimmermann ihr Kollektion vor. Neben einem Überblick über die angebotenen Kleidungsstücke, präsentierte ein Model die Herzstücke der Kollektion. Unter anderem wunderbarer Fakefur, Abendkleider und Jeansteile mit Patches.




Das Beste an diesen wiederkehrenden Events sind vor allem die altbekannten und neuen Gesichter, die sich um die großen Runden Tische versammelt haben. Über die Jahre hinweg sieht man einige Damen immer wieder und lernt sich in lockerer Athmosphäre auch offline kennen. Dabei entstehen neue Freundschaften und teilweise sieht man sich nur auf diesen Events und tauscht sich aus, wie es einem in der Zwischenzeit ergangen ist. Dazu kommen die neuen Gesichter, Leute die zugezogen sind, die neu einen Blog gestartet haben und andere die passenderweise gerade in der Stadt sind. So entsteht ein bunter Austausch, zu allen möglichen Themen auch außerhalb des Bloggens. An besagtem Sonntag war es die Erfahrungen derer, die aus Berlin kommen oder mal dort gelebt haben über die wir sprachen. Sehr beruhigend war für mich zu hören, dass nicht alle verliebt in Berlin sind sondern sich in Düsseldorf wohler fühlen. Schlichtweg wegen der Stadtgröße und den Wegstrecken.
Zu guter Letzt finden sich dann immer Fotogrüppchen zusammen, die sich gegenseitig fotografieren und schon gehen die Shootings, teilweise 2, 3 gleichzeitig los. In unserem Fall zur Belustigung der anderen Gallery Besucher und zur Unzufriedenheit des Wachmanns, der uns immer wieder von der Straße scheuchte.


Alles in allem habe ich einen tollen Vormittag mit Kati von Kationette und Tina von Liebe was ist verbracht, außerdem habe ich endlich Emilie von La Mode et Moi wieder getroffen und Linh von inhighfashionlaune.
Mein Outfit des Tages zeige ich euch in einem seperaten Post!

Dienstag, 7. Februar 2017

New In: Leuchtturm 1917 "Bullet Journal"

"Bullet was? Das sieht aus wie ein Malbuch, was soll das?" So ungefähr muss meine erste Reaktion auf die Bilder von Jasmins Bullet Journal gewesen sein. Sie zeigte bei Instagram das Notizbuch, welches sie pflegt und in dem sie ganz individuell ihr Leben plant, oder eher gesagt: gestaltet.
Im Herbst 2016 als ich auf der Suche nach einem passenden neuen Kalender war, bin ich immer wieder über die Accessoires und das Thema Bullet Journaling gestoßen. Genügend Informationen dazu, um es in meine Planerauswahl mit hineinzunehmen hatte ich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht. Als das neue Jahr dann angebrochen war und ich meinen 17 Monat-Kalender von ban.do bereits fleißig nutzte, sprachen mehr und mehr Internetmenschen von diesem magischen Buch das alle Organisationssorgen hinweg wischt. Okay, das war jetzt meine Wortwahl, aber wie sonst kleidet man einen Hype passend in Worte?

Was ist das Bullet Journal? 

Dabei geht es um einen flexiblen Kalender und Planer, der erst dadurch entsteht dass man sich selbst die Seiten füllt. Eben genauso wie man es will und braucht. Das folgt der Idee, dass die fertigen Kalender und Notizbücher zu beschränkend sind und nicht die individuellen Bedürfnissen des Einzelnen erfüllen könnnen. Insbesondere wenn die Lebenumstände oder Präferenzen sind während des Jahresverlaufs ändern. Anhand einiger Rahmenbedingungen die der Erfinder vorgeschlagen hat, kann man so aus einem blanko oder punktkarierten Büchlein ein Bullet Journal kreieren. Unter Verwendung von Symbolen werden die Einträge unterschieden. Aufgaben, Notizen und Events bleiben so übersichtlich. Da man nicht auf ein vorgegebenes Layout nach Tag, Woche oder Monat festgelegt ist, kann die zeitliche Einteilung frei eingezeichnet werden. Wer am Wochenende immer viel zu tun und viele Termine hat, nimmt sich für Samstag und Sonntag mehr Platz oder vielleicht sogar eine eigene Seite.

Wie ich zu einem Bullet Journal kam:

Meine Überlegungen mich selbst an einem Bullet Journal zu versuchen, begannen nachdem ich dieses Video von Lily Pebbles sah und feststellte, wie hübsch schlichte Layouts sein können. Zusammen mit einer Freundin, die gleichzeitig mit mir einen Lehrgang besucht und meine Vorliebe für verspielten Schreibkram in Massen teilt, habe ich mich über das Leuchtturm 1917 "Bullet Journal" unterhalten. Das Thema ist tatsächlich so groß, dass eine Firma eigens ein Notizbuch designt hat, um die Ansprüche der Bullet Journaling Jünger zu erfüllen. Kurze Zeit und viele Youtube Videos später schlug sie vor, dass wir uns diese Bücher bestellen, schließlich waren wir beide angefixt und wollten es einfach mal ausprobieren. Jetzt liegt das gute Stück vor mir und ich habe die überwältigende Aufgabe, es nun mit Leben zu füllen. Mit meinem Leben. Dabei nehme ich euch natürlich mit und zeige euch beim nächsten Mal mein erstes Setup. Außerdem habe ich mir schon die Erlaubnis geholt, die ersten Versuche meines BuJo-BBFs abzulichten, sodass es in Zukunft auch einen Layout Vergleich geben wird.

Wer jetzt neugierig geworden ist und bis zu meinem nächsten "Bullet Journal"-Anfänger Post noch etwas mehr Infos oder Inspo wünscht dem empfehle ich:
Was haltet ihr vom Bullet Journal? Sinnvolle Weiterentwicklung analoger Organisation oder unnützer Hype?

Sonntag, 5. Februar 2017

Fashion Cocktail im Hotel Indigo Düsseldorf - 25.01.17

Wow, die Zeit rast! Schon über eine Woche ist es her, dass das Indigo Hotel zum Fashion Cocktail mit Designerin Stella Achenbach lud. Deswegen fuhr ich abends nach Düsseldorf und traf mich am Victoriaplatz mit Svenja von Reviermädchen. Bereits beim Betreten der a.dress kitchen and bar im Erdgeschoss fielen uns die Staffeleien und vielen Farben auf. Erst im zweiten Blick sah ich die überall dekorierten Taschen und Stella Achenbach, die ganz entspannt im schwarzen Einteiler mit den ersten Gästen im Gespräch war.
Bei der offiziellen Begrüßung kam heraus, die Staffeleien waren nicht zufällig vor Ort. Stella wollte diese mitbringen, nicht nur um uns ihre Arbeit live zu zeigen, sondern weil sie sich am wohlsten fühlt wenn sie das tut, was sie am besten kann - malen.
So wurde innerhalb weniger Stunden aus einer beigefarbenen Wildledertasche ein unikat namens "Camille". Während Stella den Glitzer und die Farben auftrug entstanden jede Menge Fragen zu ihren Designs und dem kreativen Schaffensprozess. Besonders charismatisch die Tatsache, dass die Punkte in der Cruella Serie je nach tagesform mal enger und mal weiter auseinander landen.



Seit 2015 bringt Stella Achenbach "Identity Goods" auf den Markt, die in zwei Kollektionen geteilt sind. Die "Basic Collection" umfasst alltagstaugliche, vielseitig einsetzbare Taschen und Accessoires, während es in der "Classic Collection" künstlerischer wird. Das stellt sicher, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist und die Kundinnen und Kunden an ihrem individuellen, hochwertigen Accessoire aus italienischem Leder lange Freude haben. Mein Favorit war eine riesige Tasche aus der Cruella Linie, mit Umschlagklappe in der man easy sein ganzes Leben inklusive Haustier transportieren kann.







Mittwoch, 1. Februar 2017

#febshop 2017: Projekt 1 Monat Shop Stop

Warum ein Shop Stop?

Der #febshopstop ist zurück. Dies ist eher keine gute Nachricht im Sinne der Sache. Es ist als würde das Diätprogramm zurückkehren und man müsste wieder seine Ernährung umstellen.
Ich habe in diesem Fall versagt. Wie auch mit den Süßigkeiten besonders in der Weihnachtszeit gleichermaßen in den Onlineshops übertrieben (Black Friday, Winter-Sale usw). Das Weihnachtsgeld, das ich in 2016 bekomme habe, habe ich sehr gut durchgebracht: einen Handtaschentraum erfüllt und den Rest hat so ziemlich Asos bekommen.
Nachdem ich in 2015 viel aus meinem Kleiderschrank aussortiert habe und 2016 ein sehr turbulentes Jahr war, in dem ich einige fehlende Dinge in meinem Kleiderschrank aufgefüllt habe (Basic T-Shirt, Badeanzug, Jeans), kam der Winter und meine Freude an Pullovern, Strickjacken und sonstigen Cardigans hat überhand genommen. Zu guter Letzt wünschte ich mir etwas mehr Farbe in meiner Garderobe, denn 10 graue Pullover sind auch nicht das Ideale. Darum shoppte ich im Sale einige Farbtupfer, in Form von Schals, Mützen und besonders den hellblauen Pullover von H&M liebe ich. 
Bis in den Januar hinein, hatte ich Teile im Schrank hängen, die ich zwar super finde und die easy zu kombinieren sind. Die ich schlicht durch die Menge neuer und alter Kleidung noch nicht getragen hatte. Ich will jedoch keine Schrankleichen züchten, dazu habe ich mir überlegt bereits im Januar zu versuchen in den drei Wochen Büroeinsatz jeden Tag ein anderes Outfit zu tragen (= 15 Looks). Am Ende habe ich 13 komplett verschiedene Kombinationen geschafft, an zwei Tagen haben ich wieder auf den Lieblingspulli zurück gegriffen.

Jetzt beende ich meine Rechtfertigungstour und komme zu dem, um das es hier eigentlich geht: näht mir das Portemonnaie zu und sperrt meinen Paypal-Account für den #febshopstop!


Wie geht der Shop Stop?

Den gesamten Februar über werde ich kein Geld für Unnötiges ausgeben. Genauer: alles ist verboten, außer es muss etwas nachgekauft werden, wie zum Beispiel Waschgel, Wattepads oder Bodylotion. Alles was nur aus Jux und Dollerei gekauft würde, ist verboten. Damit möchte ich mich wieder erden, die Dinge die ich habe benutzen und zu kombinieren lernen. Daneben wird es auf dem Blog wieder passenden Content geben, sowie einige Updates zum Shop Stop selbst.
Falls ihr spontan mitmachen wollt, oder später einsteigen dann freue ich mich sehr, wenn wir uns unter dem Hashtag #febshopstop auf Instagram und Twitter austauschen. 

Habt ihr schonmal bewusst auf Shoppen verzichtet?