Freitag, 17. März 2017

Feb Shop Stop: Rückblick und 3 Tipps


Wer im Shop Stop bei Monki einkauft und sich einen Pullover bestellt, hat wohl nicht durchgehalten...Daher muss ich heute gestehen, dass ich nicht durchgehalten habe.
Statt dessen habe ich Stifte für mein Bullet Journal gekauft, die ich euch bereits bei Instagram gezeigt habe. Außerdem habe ich mir einen Strickpullover bei H&M bestellt, da ich den bereits in blau besaß und den so gerne trage, dass ich noch die braune Version wollte. Dazu hat mich das Monki Outlet am Valentinstag verführt, mit Rabatten und Freiversand habe ich mir vier Kleidungsstücke bestellt und vor Schreck dass alle gepasst haben, direkt behalten. Zu guter Letzt fiel an der Rossmann Makeup Theke, neben dem benötigten Waschmittel auch ein Concealer und ein Rouge in mein Körbchen.

Der Shop Stop war mir dabei trotzdem bewusst und ich habe lange überlegt ob ich dieses oder jenes wirklich kaufen möchte. Die Frage ob ich etwas brauche kann ich mir nicht mehr stellen, denn da wäre die Antwort immer "Nein"! Ersatzweise frage ich mich ob ich etwas gebrauchen werde.
Damit habe ich mir gleich die Richtung für den weiteren Jahresverlauf vorgegeben, denn das sind doch die Fragen, die man sich tatsächlich stellen sollte. Insbesondere als ich Ende Februar nochmal meinen Kleiderschrank ausgemistet habe und dabei einige Sachen, die ich einfach nicht trage auf dem Weg-Stapel landeten, habe ich wieder gesehen, was ich trage und was ich einfach nur besitzen wollte. Wenn es nicht zu kombinieren ist, kann ich es nicht gebrauchen und darf es mir nicht kaufen.

Zusammenfassend kann ich sagen, ich habe mir klar gemacht warum ich den Shop Stop verhängt habe, warum ich weniger kaufen möchte (Sparen, Minimalistisch leben, bewusster leben, Sachen macht nicht glücklich) und dass ich weniger besitzen möchte. Wobei es sehr plump ist, dieses Bewusstsein nur auf den Konsum zu beziehen, da eine solche Einsicht auch andere Lebensbereiche beeinflusst.

3 Tipps zum Sparen und bewussten Einkaufen 

1. Finde ein Farbschema für deinen Kleiderschrank

Ich habe schon oft davon gesprochen, dass die meisten Sachen die ich besitze und mag grau, braun und schwarz sind. Mit ein wenig dunkel- und jeansblau eingestreut. Mittlerweile sträube ich mich nicht mehr dagegen, dass dies mein Geschmack und Stil ist, sondern nutze dieses Wissen für eine gut kombinierbare Garderobe. Schwarz, grau, braun sind das Center, um das ich mit blau, rosa und khaki vieles machen kann, während (fast) alles untereinander zusammen passt.

2. Bleibe der Sale Falle fern

Etwas nur zu kaufen, weil es günstig ist wird unter dem Strich nie wirklich günstig sein. Klar gibt es diese Schnäppchen, die zu absoluten All-Time Favoriten werden. Aber viel kaufen, führt zu vielen Fehlkäufen, wenn man etwas zu dem Preis nicht hängen lassen kann. Mein abschreckendes Beispiel zu diesem Thema ist eine Tunika mit Pfauenfedermuster von Monki, einmal getragen und drei Jahre im Schrank und das für 10 €uro. Deswegen achte ich mittlerweile bei auffälligen und spezielleren Teilen auf die Kombinierbarkeit und Alltagstauglichkeit.

3. Wenn du shoppen musst, mach dir eine Liste und bleibe dabei

Wie detailliert diese Liste aussieht, bleibt dir überlassen. Bei meinem erwähnten Rossmann Einkauf hatte ich die gewünschten Produkte, inklusive Farbbezeichnung aufgelistet um nicht mehr zu kaufen als ich mir selbst im Vorfeld gestattet habe. An anderer Stelle bin ich mit einer Liste in die Mall auf der "Basics" stand, also habe ich die Augen nach Tops, Langarmshirts, Leggings, unifarbene Röcke offen gehalten. Dies hilft Impulskäufe zu vermeiden und verhindert gerade wenn man nicht zuhause ist, etwas zu kaufen das man so oder so ähnlich schon besitzt.

Kommentare:

  1. Ich finde es nicht schlimm, dass du nicht durchgehalten hast. Der eigene Lerneffekt ist wohl eher das Ziel. Überlegen, ob man etwas brauchen kann, wie oft man es wahrscheinlich trägt und die Qualität gut ist (besonders bei Basics). Das nehme ich mir auch zu Herzen. Bei manchen Sachen bin ich traurig, dass sie im Schrank hängen und ich sie nur einmal oder noch nie getragen habe.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Saskia,
      das kann ich nur so unterschreiben!
      Die Freude über so manch tolles Schnäppchen wendet sich schnell, wenn man sieht dass man es nie trägt.
      Schönen Sonntag.

      Löschen