Dienstag, 29. November 2016

Onlineshopping am Black Friday eskaliert? 6 Tipps zum Umgang mit der Paketflut

Gestern Nachmittag trudelten bereits die ersten Pakete meiner Black Friday Eskapaden bei mir ein und haben mich zum heutigen Post inspiriert. Sei ehrlich, wie viele Pakete erwartest du in den nächsten Tagen? Bei mir sind es sechs und als ich gerade bei der Überlegung eine zweite Hand zum Abzählen brauchte, war ich etwas erschrocken. Neben den klassischen Nachbestellungen meiner liebsten La Roche-Posay Produkte, habe ich vor allem bei Asos zugeschlagen und dank 20% Rabatt für über 400€ bestellt. Undenkbar also, dass ich alles behalte, wenn ich nicht bis weit ins neue Jahr nur von Leitungswasser und Luft leben will.
Während wohl viele von uns besonders am Freitag schwach geworden sind, weil überall die Gutscheincodes aus dem Boden geschossen sind, habe ich meine Tipps fürs Onlineshoppen zusammen geschrieben. Da ich zu 90% online einkaufe, habe ich eine praktische Routine entwickelt, wie ich mit meiner Bestellung umgehe. Heute teile ich meine Empfehlungen, wie man der Paketflut am besten Herr wird und sich so entscheidet, dass auch das Konto dankbar ist.

1. Wenn der Zustelltermin feststeht, am gleichen Tag Zeit zum Anprobieren nehmen.

Nachdem man online geshoppt hat, ist die Zeit bis zur Zustellung immer die nervigste, man will anprobieren und die Sachen am liebsten sofort haben. Aber wenn das Paket dann endlich da ist, wäre es fatal zwischen Tür und Angel mal eben was anzuprobieren und gehetzt ein absolutes Chaos anzurichten.
Daher am besten wenn der Sendungstermin feststeht, ein Zeitfenster frei nehmen um in aller Ruhe alles anprobieren zu können.

2. Paket öffnen, nach Kleidungsstücken sortieren, dann eins nach dem anderen anziehen.

Durch das Sortieren der Stücke bekommt man nochmal einen Überblick was man überhaupt alles bestellt hat und kann mit dem Lieferschein vergleichen, ob nichts fehlt.
  

3. Was nicht passt, nicht richtig sitzt oder dir nicht steht direkt wieder eintüten.

und zurück in den Karton damit. Aus den Augen aus dem Sinn, auch wenn man es sich noch so cool ausgemalt hat dieses oder jenes Stück zu tragen. Wenn es ankommt und nicht passt, kann man nichts machen. Ich behalte darüber hinaus auch keine Sachen, die nicht zu mindestens 99% gefallen. Bei Teilen, bei denen ich etwas denke wie "Oh, etwas kurz, aber es wird schon gehen" ist schon vorprogrammiert, dass es irgendwo hinten im Schrank verstauben wird. 

4. Alles was passt und gefällt auf einen Bügel in Sichtweite hängen.


Dann ggf. noch weitere Pakete abwarten und die Schritte 1 - 4 wiederholen. 

5. Zuviel bestellt und du kannst nicht alles behalten?

Die Tüten ordentlich an eine Stelle legen und die Kleidungsstücke in Ruhe kombinieren: passt der neue Pullover zu deiner Lieblingsjeans? Geht in die neue Tasche alles was du so tagtäglich dabei hast? Bei besonderen Stücken mindestens zwei Outfitkombinationen finden, damit es nicht sofort eine Schrankleiche wird. Wenn einfach kein gutes Outfit entsteht, weil du vielleicht noch weitere Kleidungsstücke zum perfekten Outfit brauchst - weg damit. Wenn du diese Teile dann nicht findest, ist auch das Ausgangsteil überflüssig.
Bei sehr ähnlichen Stücken (z.B. zwei grauen Pullovern), auf eines festlegen und das andere darf zurück.
Außerdem hilft mir oft ein, zwei Nächte darüber zu schlafen und was ich am nächsten Tag nicht sofort anziehen will, obwohl das Wetter stimmt, ist wohl nicht das Richtige und geht zurück. Wenn ich am liebsten alles anziehen würde, probiere ich die Teile nochmal an und treffe eine radikale Entscheidung entsprechend des Budgets.
Wem das Entscheiden immer noch schwer fällt: einen Tag 3 bis 4 Tage später auswählen und die Paketrücksendung als Priorität im Kalender eintragen. Sag dir selbst "Wenn ich mich bis dahin nicht entscheiden kann, schicke ich alles zurück". Wirkt bei mir immer. 

6. Eintüten, ab in den Karton, Retourenetikett drauf und direkt weg bringen.

Am besten gleich an dem Tag, an dem die finalen Entscheidungen getroffen wurden, spätestens aber am darauf folgenden. Das ärgerlichste was passieren kann, ist die Rückgabefrist zu verpassen und sich nachher mit dem Kundenservice rumschlagen zu müssen, weil man darum bitten muss die Sachen doch noch abgeben zu dürfen. Oder sogar die Sachen behalten zu müssen, weil man sein Geld nicht mehr zurück bekommt. Einige meiner Freundinnen, sagen sie shoppen nicht so gerne online, weil sie immer vergessen das Paket wieder abzugeben. Wem's ähnlich geht, entweder direkt einen Paketshop in der Nähe raussuchen und das Paket weg bringen, oder in eine Packstation einlegen, die hat schließlich immer auf.

Welche Rabatte hast du ausgenutzt? Shoppst du lieber Online oder Offline?

Samstag, 26. November 2016

Besser Trinken mit "Rogaska Donat Mg" Mineralwasser

Nach einem anstrengenden Tag mit viel Bewegung liegt man endlich im Bett und wird nachts von einem fiese Krampf geweckt. Wer kennt das nicht? Dagegen irgendwelche teuren Nahrungsergänzungmittel zu nehmen, oder diese Brausetabletten aus der Drogerie, von denen einem schnell mal übel wird? Wenig ideal. Daher habe ich mich sehr über die Chance gefreut, das Rogaska Donat Mg Mineralwasser, mit dem höchsten Magnesiumgehalt der Welt "probezutrinken". Das besondere dabei ist, dass die Mineralien auf natürliche Weise im Wasser enthalten sind und nicht hinzugefügt werden. Während es Lebensphasen gibt bei denen man einen erhöhten Magnesiumbedarf hat, beispielsweise während des Wachstums, Schwangerschaft oder körperlicher Anstrengung, trägt die ausreichende Aufnahme von Magnesium auch tagtäglich zu einem bessern Wohlbefinden bei. Durch den hohen Magnesiumgehalt von 1000 mg/l reichen etwa 400 ml pro Tag, um den Tagesbedarf eines Erwachsenen zu decken.

In meinem Paket waren die 0,5 l Flaschen enthalten, also gleich die richtige Portion pro Tag. Ich habe darauf geachtet eine Flasche pro Tag zu trinken. Zum einen habe ich immer nachmittags vor dem Essen einen großen Schluck getrunken, um dem Nachmittagstief entgegen zu wirken und zum anderen unter Anleitung der "Donat Mg Moments" App, die mich ans Trinken erinnert hat. Nach dem Herunterladen stellt man in der App kurz seine tägliche Routine ein (Aufwachzeit, Frühstück, Abendessen, Anzahl der Mahlzeiten und Schlafenszeit), dann wählt man das Problem, das man behandeln möchte (Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Magnesiummangel usw.) und schon sendet einem die App eine Erinnerung mit der Menge und in welcher Temperatur man das Wasser trinken soll. Einfacher geht's kaum.

Ich denke, die App eignet sich besonders für diejenigen, die das Trinken oft vergessen und so eine gute Erinnerungsstütze haben.
Ich habe mich für das Programm zum Magnesiummangel entschieden, bei dem ich über den Tag verteilt das Wasser getrunken habe, um meinen Körper gut zu versorgen. Da ich mich in einem Lehrgang befinde, der mit acht Schulstunden pro Tag wenig Bewegung und viel geistige Anstrengung mit sich bringt, konnte ich besonders eine Verbesserung der Konzentration und weniger Erschöpfung feststellen. Dass Magnesium die Verdauung anregt, ist nicht neu, dabei trägt diese Wirkung gleichzeitig der Trägheit entgegen, die sich bei zu wenig Bewegung und dem vielen Rumsitzen einstellen kann. Insgesamt also nur positive (Wechsel-) Wirkungen, die ich bemerkt habe und der Grund warum ich so zufrieden mit dem Mineralwasser bin.
Mein einziger Kritikpunkt sind die Flocken in der Flasche, durch nicht vollständig gelöste Mineralien, die man beim Trinken in den Mund bekommt und etwas unangenehm sind.
Wo ihr das Rogaska Donat Mg kaufen könnt, seht ihr im Shopfinder, da es hauptsächlich in Süd- und Ostdeutschland angeboten wird. Für alle anderen gibt es natürlich noch diverse Onlineshops.

Achtet ihr auf die ausreichende Menge Magnesium? Kennt ihr vielleicht sogar das Rogaska Mineralwasser?


- Das Wasser wurde mir kostenlos durch den Bloggercircle zur Verfügung gestellt -

Mittwoch, 16. November 2016

Geschriebenes: Von der Dachgeschosswohnung in den Schrebergarten

Auf Instagram und Twitter habe es viele sicher schon mitbekommen, mein Freund und ich haben uns einen Garten gekauft. 284 m² in der Nähe der Essener Innenstadt nennen wir unser eigen. Mit einem hübschen Schuppen aus Holz, einer riesigen Terrasse, einer zweiten Terrasse eingerahmt von Obstbäumen und einem Gemüsebeet. Weil wir uns nicht vorstellen können das Ruhrgebiet und die Großstadt je zu verlassen, war es nachdem unsere berufliche Situation geklärt ist, an der Zeit offiziell sesshaft zu werden. Irgendwie sind wir der Wohnung entwachsen, obwohl wir sie lieben. Am meisten fehlt im Sommer ein Balkon, ein Platz an dem man die milden Abende verbringen kann und vor allem: Grillen, grillen, grillen. Eine Wohnung mit Garten oder großen Balkon ist kaum zu finden und die Miete unbezahlbar, ein Wohnungskauf in den nächsten 10 Jahren undenkbar. Die gedankliche Sackgasse in der wir uns befanden, hat uns frustriert und als sich der Sommer dem Ende zuneigte haben wir aufgehört darüber nachzudenken. Als uns die Lösung in den Schoß fiel. Nach langer Zeit sah ich eine Freundin wieder, sie erzählte von dem Kleingarten den sie und ihre Eltern gemeinsam gekauft hatten. Als ich meinen neuen Job begann, hatten gleich zwei Kollegen in meinem Alter einen kleinen Garten in dem sie den Sommer verbracht haben.

An einem ruhigen Sonntag 

sprach ich mit meinem Freund darüber, wie spannend ich diese Gartensache finde und wie gut ich mir das vorstellen könnte. Er hatte vor nicht allzu langer Zeit ein Gespräch mit seinem Cousin über den Schrebergarten der Oma, den sie aus Altergründen abgab. So fanden wir uns Sonntagnachmittag auf Ebay Kleinanzeigen und diversen Vereinsseiten im Internet, auf der Suche danach was der Spaß kosten würde. Dabei stellte sich heraus: gar nicht so viel wie wir dachten. Ich hatte im meinem Kopf immer diese Vorstellung, dass ein Garten Luxus sei den sich nur Rentner leisten, weil sie Zeit und Geld dazu haben. Dass ein Schrebergarten geschätzt nur 1€/Tag kostet hätte ich nie erwartet.

Nach nur zwei Wochen

jeder Menge Kleinanzeigen, Emails und ein paar ernüchternden Besichtigungen war bereits der richtige Garten dabei. Noch am selben Tag sagten wir dem netten Ehepaar Bescheid und warteten ungeduldig darauf, dass der Papierkram endlich erledigt ist und wir mit der Gestaltung unseres Outdoor Wohnzimmers los legen können.
Zu Beginn stand nur eins auf unserer To-Do Liste: ausmisten. All den Kram, den die Vorgänger in 20 Jahren angesammelt hatten und marode Holzteile wurden entfernt. Langsam aber sicher wird es zu unserem, auch wenn der Garten jetzt im Winterschlaf liegt, freue ich mich umso mehr auf das Frühjahr.
Das ganze Garten-Abenteuer könnt ihr bei Instagram verfolgen, dort nehme ich euch auf "Parzelle 100" mit ins Grün.

Habt ihr einen Schrebergarten? Könnt ihr euch einen Kleingarten vorstellen?