Freitag, 24. März 2017

Bullet Journal - März 2017: Set up und Seitenideen

Über fünf Wochen bin ich jetzt schon dabei und ein kleines bisschen stolz auf die Entwicklung meines Bullet Journals. Nachdem ich es im Februar gestartet habe und schon in meinem ersten Post einen weiteren versprochen habe, hatte ich die Motivation dran zu bleiben.
Während ein "laufendes" Bullet Journal sehr umfangreich und nach schrecklich viel Arbeit aussieht, habe ich die Erfahrung gemacht, dass es auf den Monat gesehen nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.
Außerdem macht es mir sehr viel Freude mich mit dem Layout und den einzelnen Seiten zu beschäftigen. Ein Offline Hobby ist schließlich immer eine gute Sache. Wie ein Erwachsenenmalbuch, nur besser da es bei der Planung und Produktiviät hilft.
Im heutigen Post geht es um mein aktuelles Setup, sowie einigen Ideen für spezielle Seiten. Noch mehr Inspo findet ihr auf meinem Pinterest Board zum Thema!

Monat:

Zu Beginn eines Monats entwerfe ich eine einfache Übersicht, mit allen Tagen des Monats auf einer Seite, damit ich Termine und Besonderheiten (z.B. Klausurtermine) eintragen kann. Den Wochentag und das Datum liste ich einfach auf und markiere das Wochenende, damit die Wochen optisch getrennt werden.

An den Monatslog schließt der Habit Tracker an, mit dem ich meine Tätigkeiten verfolge. Was ich mir aktuell ausgesucht habe, seht ihr unten. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, während ich im Februar noch für alles eine eigene Buntstiftfarbe fest gelegt hatte, bin ich dazu übergegangen unifarben auszufüllen, da es einfacher und schneller geht. Auch die Dinge die man tracked sind sehr individuell, wichtig ist nur sich selbst nicht zu belügen, weil die fehlenden Kästchen unangenehm sein könnten. Dabei kann es hilfreich sein, wenn du etwas tracken möchtest das nicht täglich statt findet, die Tage an denen die Aktivität eingeplant ist farbig zu markieren.

Hier mein Februar-Tracker zum Vergleich:

Woche:

Mein Weekly Spread verändert sich von Seite zu Seite enorm und bildet eine Art "Mood Board", da ich je nach Stimmung mehr oder weniger ausprobiere. Mal tobe ich mich mit Washi Tape aus, mal mit Zeichnungen. Die wichtigen Bausteine, die jedoch unverändert sind ist der Weekly Log (links oben), der aktuelle Stundenplan (links unten), ein Mealplan für die Arbeitswoche (rechts unten) ein Feld für Notizen (rechts oben) und ein Feld für Blognotizen (rechts unten). Außerdem schreibe ich die Kalenderwoche auf, in der ich mich befinde, da mir das beim Obst- und Gemüseeinkauf hilft. Und die aktuelle Sonnenaufgangs- und Untergangszeit, da diese Information beim Planen von Blogphotos enorm hilfreich ist.



Seitenideen:

Am Ende, oder teilweise auch zwischendrin habe ich einige spezielle Seiten angelegt und es werden nach und nach mehr. Einiges habe ich mir im Internet abgeschaut, so wie den "Serien Tracker" anderes habe ich aus meinem alten Kalender übernommen, wie die "Geschenkideen", "Restaurants" und "Filme".

Serientracker: Hier merke ich mir alle Serien, die ich angefangen habe. Egal, ob ich nur den Pilot geschaut habe, oder bereits in der letzten Staffel bin. Während man eine Serie suchtet, weiß man immer genau in welcher Staffel und bei welcher Folge man ist. Muss man dann aber auf eine weitere Staffel warten, oder springt zwischen verschiedenen Streaming Diensten, habe ich Schwierigkeit mir bei der Menge der Serien meinen Stand zu merken. Jetzt muss ich das nicht mehr im Kopf haben, sondern schaue bei Unsicherheit einfach nach.

Klausurübersicht: Diese Seite ist meiner Ausbildung geschuldet und sicher nicht für jeden zu gebrauchen. Da die Klausurtermine nach und nach fest gelegt werden, habe ich lange überlegt wie ich das möglichst übersichtlich gestalten kann und habe mich für ein "Sonnen-Layout" entschieden. Hierbei gehen die Strahlen von den Monaten ab, werden rund herum aufgeschrieben. Falls zwischen zwei Terminen ein weiterer eingeschoben werden muss, kann ich diesen mit einem längeren Strich einfügen. Wenn ich dann von links nach rechts schaue, habe ich alle Termine im zeitlichen Ablauf ohne Lücken in der Übersicht.

Closet Creation: Eine bisher noch leere Seite, die ich euch dennoch nicht vorenthalten wollte. Sie ist mehr oder weniger aus dem Shop Stop und meinem Ausmisten für den Flohmarkt entsprungen. Da es mir oft passiert, dass ich einige Dinge nicht mehr trage, ohne direkt zu bemerken warum, möchte ich hier an meinem Kleiderschrank und Kleidungsstil arbeiten. Denn manches Mal hängt etwas zu unrecht in meinem Schrank, weil mir ein Kleidungsstück fehlt um ein Outfit zu ergeben. Aktuell sind es zum Beispiel schwarze Jeans, die ich insbesondere zu meinen Jeansblusen kombinieren möchte. Daher soll diese Seite mit einer Liste von Herzstücken, die ich zu allen Zeiten in meinem Kleiderschrank haben muss gefüllt werden. Dazu eine saisonale Wunschliste und Trends oder Themen, die ich mag (aktuell Leopardenmuster) um einen guten Überblick über meine Klamotten zu behalten.

Restaurants: Eine sehr selbsterklärende Seite. Wann immer mir jemand von einem Restaurant erzählt das er besucht hat, oder ich im Netz über was Interessantes stolpere, notiere ich es auf dieser Seite. Wenn mein Freund und ich uns dann fragen, was mir mal Neues ausprobieren wollen kann ich hier einfach nach schauen.

Über eure Fragen und Anregungen zum Thema Bullet Journal freue ich mich in den Kommentaren.

Dienstag, 21. März 2017

OOTD - 29.01.17 @ the Gallery Düsseldorf

Aus der wettergeschützten Gemütlichkeit meines Zuhauses habe ich viele Beautyposts und ähnliches geschrieben. Deswegen ist der Fashion Content jedoch nicht abgeschafft, im Gegenteil da kommt mein Blog her. Mit Outfits und Outfitinspo habe ich circa 2006 gestartet, damals noch auf einer Platform names Stylediary und daran habe ich seit über 10 Jahren Spaß. Umso mehr freue ich mich, dass ich euch heute mein Outfit aus dem Januar zeigen kann, welches ich zur Gallery in Düsseldorf getragen habe.

Bag: Skagen; Cardigan: Asos (grau); Blouse: Monki (ähnlich); Jeans: Esprit (ähnlich); Boots: Sacha (ähnlich); Rings: Eyland, Pippa&Jean; Kette Pilgrim









Freitag, 17. März 2017

Feb Shop Stop: Rückblick und 3 Tipps


Wer im Shop Stop bei Monki einkauft und sich einen Pullover bestellt, hat wohl nicht durchgehalten...Daher muss ich heute gestehen, dass ich nicht durchgehalten habe.
Statt dessen habe ich Stifte für mein Bullet Journal gekauft, die ich euch bereits bei Instagram gezeigt habe. Außerdem habe ich mir einen Strickpullover bei H&M bestellt, da ich den bereits in blau besaß und den so gerne trage, dass ich noch die braune Version wollte. Dazu hat mich das Monki Outlet am Valentinstag verführt, mit Rabatten und Freiversand habe ich mir vier Kleidungsstücke bestellt und vor Schreck dass alle gepasst haben, direkt behalten. Zu guter Letzt fiel an der Rossmann Makeup Theke, neben dem benötigten Waschmittel auch ein Concealer und ein Rouge in mein Körbchen.

Der Shop Stop war mir dabei trotzdem bewusst und ich habe lange überlegt ob ich dieses oder jenes wirklich kaufen möchte. Die Frage ob ich etwas brauche kann ich mir nicht mehr stellen, denn da wäre die Antwort immer "Nein"! Ersatzweise frage ich mich ob ich etwas gebrauchen werde.
Damit habe ich mir gleich die Richtung für den weiteren Jahresverlauf vorgegeben, denn das sind doch die Fragen, die man sich tatsächlich stellen sollte. Insbesondere als ich Ende Februar nochmal meinen Kleiderschrank ausgemistet habe und dabei einige Sachen, die ich einfach nicht trage auf dem Weg-Stapel landeten, habe ich wieder gesehen, was ich trage und was ich einfach nur besitzen wollte. Wenn es nicht zu kombinieren ist, kann ich es nicht gebrauchen und darf es mir nicht kaufen.

Zusammenfassend kann ich sagen, ich habe mir klar gemacht warum ich den Shop Stop verhängt habe, warum ich weniger kaufen möchte (Sparen, Minimalistisch leben, bewusster leben, Sachen macht nicht glücklich) und dass ich weniger besitzen möchte. Wobei es sehr plump ist, dieses Bewusstsein nur auf den Konsum zu beziehen, da eine solche Einsicht auch andere Lebensbereiche beeinflusst.

3 Tipps zum Sparen und bewussten Einkaufen 

1. Finde ein Farbschema für deinen Kleiderschrank

Ich habe schon oft davon gesprochen, dass die meisten Sachen die ich besitze und mag grau, braun und schwarz sind. Mit ein wenig dunkel- und jeansblau eingestreut. Mittlerweile sträube ich mich nicht mehr dagegen, dass dies mein Geschmack und Stil ist, sondern nutze dieses Wissen für eine gut kombinierbare Garderobe. Schwarz, grau, braun sind das Center, um das ich mit blau, rosa und khaki vieles machen kann, während (fast) alles untereinander zusammen passt.

2. Bleibe der Sale Falle fern

Etwas nur zu kaufen, weil es günstig ist wird unter dem Strich nie wirklich günstig sein. Klar gibt es diese Schnäppchen, die zu absoluten All-Time Favoriten werden. Aber viel kaufen, führt zu vielen Fehlkäufen, wenn man etwas zu dem Preis nicht hängen lassen kann. Mein abschreckendes Beispiel zu diesem Thema ist eine Tunika mit Pfauenfedermuster von Monki, einmal getragen und drei Jahre im Schrank und das für 10 €uro. Deswegen achte ich mittlerweile bei auffälligen und spezielleren Teilen auf die Kombinierbarkeit und Alltagstauglichkeit.

3. Wenn du shoppen musst, mach dir eine Liste und bleibe dabei

Wie detailliert diese Liste aussieht, bleibt dir überlassen. Bei meinem erwähnten Rossmann Einkauf hatte ich die gewünschten Produkte, inklusive Farbbezeichnung aufgelistet um nicht mehr zu kaufen als ich mir selbst im Vorfeld gestattet habe. An anderer Stelle bin ich mit einer Liste in die Mall auf der "Basics" stand, also habe ich die Augen nach Tops, Langarmshirts, Leggings, unifarbene Röcke offen gehalten. Dies hilft Impulskäufe zu vermeiden und verhindert gerade wenn man nicht zuhause ist, etwas zu kaufen das man so oder so ähnlich schon besitzt.